Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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jene Verſchwoͤrung der Familie O'Connor, ihm

die Geburt oder das Daſeyn ſeiner Tochter zu verhehlen, erlitten hatte, waren wahrſcheinlich

die ſtaͤrkſten Beweggruͤnde ſeiner Thaͤtigkeit.

Es iſt genug, daß der von Grahame verlangte Gerichtshof auf die ehrenvollſte Weiſe fuͤr ihn durch die Erklaͤrung aller Offiziere in dieſer Gegend, daß ſein Betragen in jedem Punkte eines Soldaten und Edelmanns wuͤrdig geweſen ſey, eingenommen wurde. Lord Montegle's ganzer Einfluß wuͤrde jedoch ſeine Freiſprechung ohne das freimuͤthige und kluge Vertrauen, das Grahame viele Monate fruͤher, bei Gelegenheit von O'Connors Entfliehen, in ſeinen komman⸗ direnden Offizier geſezt hatte, nicht ausgewirkt haben. Der Ehre dieſes Mannes hatte er ſein Abenteuer in Croßgates of Caberax anvertraut, hatte ihm mitgetheilt, daß der fluͤchtige O'Con⸗ nor, wie er zu glauben alle Urſache habe, ein naher Verwandter ſeiner Frau ſey, und hatte

ihm fein Schwerdt uͤberreicht. Der hochgeſinnte

alte Krieger weigerte ſich, daſſelbe anzunehmen. Er ſagte, Grahame habe in der That hoͤchſt voreilig und unklug gehandelt; allein er ge⸗

ſtand, er wiſſe bei ſeiner Ehre nicht, was er ſonſt haͤtte thun koͤnnen. Das Schwerdt anzu⸗

nehmen hatte er kein Recht; er hoffte und war uͤberzeugt, daß es, in denſelben Haͤnden, noch treffliche Dienſte thun werde. Grahame's Muth und Stolz fuͤhlten ſich lebhaft aufgefordert, dieſe Prophezeihung zu erfuͤllen, und in der That, ſo