Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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de. Delanch hatte dem Ober⸗ Sheriff der Graf⸗ ſchaft geſchrieben, und ſich erboten, ſich frei⸗ willig zu ſtellen, ſobald die irdiſchen lieberreſte ſeiner Tante zur Erde beſtattet ſeyn wuͤrden, und Grahame hatte neulich der Großmuth und thaͤtigen Freundſchaft dieſes jungen Herrn zu viel zu verdanken gehabt, als daß er ihn in einer ſo gefaͤhrlichen Criſis haͤtte verlaſſen koͤnnen, wenn er auch nicht Eliſabeths naher Verwandter und der Guͤnſtling ihrer Mutter geweſen waͤre. Von Delancy erfuhr Lord Montegle, daß er eine Tochter und Erbin hatte und daß dieſe unbekannte Tochter einen Gemahl hatte, der, obſchon in Folge von Familienverbindungen ver⸗ haßt, doch in allen andern Hinſichten zu der Ehre einer ſo hohen und reichen Verbindung berechtigt war. Was auch Montegle im Gehei⸗ men gedacht oder gefuͤhlt haben mochte, als ern geſetzlich verſichert wurde, daß dieſe ſchottiſche Ehe nicht mehr aufgeloͤst werden konnte, immerhin ver⸗ lor er keinen Augenblick, ſeinen ganzen perſoͤnli⸗ chen Einfluß und den ſeiner maͤchtigen politi⸗ ſchen Freunde zu benuͤtzen, um ſeinen Schwie⸗ gerſohn, den kuͤnftigen Erben ſeines Reichthums, aus der Gefahr zu befreien, in die ihn ſeine achtloſe Menſchenfreundlichkeit verwickelt hatte und das, ehe er den jungen Mann, der ſolche unerwartete Anſpruͤche hatte, geſehen hatte. of Lord Montegles große Abneigung gegen De⸗ lanch, und ein heimlicher Wunſch, der Welt die Ungerechtigkeit zu derkuͤnden, die er durche