Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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den Leichnam blickend.*„Dieſer ſchmutzige Schurke hat mir uͤbel mitgeſpielt;“ und er ſtieß den Leichnam, der ſeinem Mantel im Wege war, mit dem Fuße zuruͤck.„Ich hielt die Mutter fuͤr die Tochter. Aber habe ich keine Urſache zur Klage? Mein einziges Kind wurde, unbe⸗ kannt mit ſeinem Vater, erzogen, und gelehrt, ihm zu mißtrauen und ihn zu verabſcheuen; und ihre Zuneigung ſo wie ihr Vertrauen ei⸗ nem andern zu ſchenken, der mein bitterſter Feind iſt. Lebt ihre Mutter noch?“ Er ent⸗ faͤrbte ſich, als er die Frage fuͤſterte.

„Leben Sie, und fragen Sie mich das!“ ſagte Delancy in furchtbarer Aufregung.„Entfernen Sie ſich, Mylord! Ich, Ihr naͤchſter Bluts⸗ verwandter, entſage Ihrer Verwandtſchaft;— die menſchliche Geſellſchaft ſtoßt ſie aus ihrer Mitte, als den ſcheußlichſten Unrath, der ſie verunreinigt und ſchaͤndet, aus. Und doch iſt Ihr raſcher Mord, deſſen Sie ſich heute ſchul⸗ dig gemacht haben, minder grauſam und verab⸗ ſcheuungswuͤrdig, als Ihre Handlungsweiſe ſeit zwanzig Jahren. Mylord, jener Engel, deſſen Hoͤlle Sie in ſeinem Leben geweſen ſind, ſendet Ihnen ſeine ſterbende Verzeihung, und fordert Sie zur augenblicklichen Flucht auf.)

Der tiefbetroffene Mann, deſſen Geſichte Ver⸗ zweiflung und Gewiſſensqual bereits das achte Cainszeichen des Moͤrders aufgedruͤckt hatten, ſenkte ſeinen Kopf auf ſeine Bruſt nieder, und murmelte etwas von einem Schuſſe ins Blaue. Delaney trat vor, um mit Dennis zu ſprechen,