Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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ihre Strahlen, die meine Hand ſo ſicher leite⸗

ten. Ich habe mein Werk beendigt.“ Und er gab dem Leichnam einen Fußtritt. „Halt ein, Moͤrder! deine alte Großmutter beſiehlt es dir,“ rief Monika, vortretend, und ihn in derſelben emphatiſchen Sprache anredend, deren er ſich bedient hatte.„In dem lebenden Menſchen mag das goͤttliche Gepraͤge entſtellt und befleckt werden; aber in dem todten Ge⸗ ſichte ehre das Bild des Schoͤpfers.— Mein Lord Montegle“— und ſie wandte ſich ſezt in engliſcher Sprache an den ungluͤcklichen Mann, der, ohne ſeine Stellung zu veraͤndern, gedan⸗ kenlos auf das todte Geſicht blickte—„Mein Lord Montegle, ich heiße Sie nicht unter O' Con⸗ nors Dach kommen; denn Sie koͤnnten fuͤrchten, es moͤchte uͤber Sie zuſammenfallen und Sie zermalmen; allein ich fordere Sie auf, ſich zu entfernen und das augenblicklich.“ Sie wandte ſich an ihre Tochter—„Ungluͤckliches Weib, was macht ihr hier?— muß ich euch meinen Schwur wiederholen?„, „Mutter, zwanzig Jahre lang habe ich, fuͤr ſo ſchlecht ihr mich auch haltet, und ſo verhaͤrtet ich ſeyn mag, nicht in euer Geſicht zu blicken gewagt,“ ſagte Rothmantel, aufſtehend, und ihre Arme gegen Monica ausſtreckend.„Ich habe denen, die ihr liebt, mit Muͤhe und Ge⸗

fahr fuͤr mich und die Meinigen, einiges Gute

erzeigt. Wir verlaſſen dieſes Land auf immer. Mutter nehmet euern Fluch von mir 1 3 „Theure Mutter,“ ſchluchzte Chaunette mit