Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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und lehnte ſich an die Mauer des Durchgangs, unterſtuͤzt von ihrem eifrigen Untergebenen, Herrn O' Toole. Eliſabeth's und Bruce's in einander geſchlungene Arme trugen die ver⸗ wundete Dame, die nach einer Betaͤubung von einigen Augenblicken ihre Augen ſanft aufſchlug, als ob ihr kein Leid geſchehen waͤre, und, waͤh⸗ rend ihre Blicke auf dem Lord von Bruce ruh⸗ ten, ſagte:„So ſeyd ihr endlich gekommen— ihr ſeyd alle gekommen!“ Und ihre Augen wandten ſich, mit einem himmliſchen Ausdrucke, auf Grahame und Delancy, kehrten wieder auf Bruce zuruͤck und ruhten auf ihrer Tochter.

Haͤtte das Leben aller Anweſenden in dieſem Augenblicke das Leben zuruͤckkaufen koͤnnen, das mit jedem Athemzuge dahinſchwand, wie gerne wuͤrden ſie es hingegeben haben! Allein der Fihnet waͤhlt ſeine Auserkorenen. Sie wurde ſanft in die untern Gemaͤcher des Brian's Thurms getragen,— und die wahnſinnige Verzweiflung, die in lautes Geſchrei ausgebrochen ſeyn wuͤrde, ſchwieg in der Gegenwart ihrer ſanften und geduldigen Staͤrke. 3—

Kaum war die verwundete Lady weggetragen, als durch den gewoͤlbten Gang das wilde irlaͤn⸗ diſche Geſchrei erſcholl, das in der Tollheit einer ſchwelgeriſchen Freude, wie in der Wuth einer ſchnellen Rache, gleich ſehr charakteriſtiſch iſt, — das Geſchrei eines Wilden, der, bereits von Blut triefend, nur noch mehr nach Blut duͤr⸗ ſtet,— und Slattery machte einen Ligerſprung

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