Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

300

Eliſabeth ſezte ſich mit weinenden Augen auf dieſes kleine Lager nieder, und beſchwor Mo⸗ nica, ihr die wirkliche Wahrheit und augen⸗ blicklich zu ſagen. Das alte Weib ſagte ihr, daß Kapitaͤn Wolf Grahame, von einem tiefen Un⸗ willen und Aerger uͤber das Neſultat des Angriffs der Rebellen entbrannt, mit der raſchen und vor⸗ .ſchnellen Zuverſicht der Jugend beſchloſſen hatte, die geraubten offiziellen Papiere wieder zu er⸗ langen, und die Tollkoͤpfe zu zuͤchtigen, welche die Geſellſchaft, mit der er reiste, ſo geſchickt uͤberwaͤltigt hatten. Obſchon Slattery's Sicher⸗ heit nicht ausbedungen werden konnte, ſo be⸗ nachrichtigte er doch ſeinen kommandirenden Offizier von dem Dienſte, den ihm dieſer ent⸗ ſchloſſene Parteigaͤnger geleiſtet hatte, und er⸗ hielt die Verſicherung, daß die guten Dienſte ſeines rebelliſchen Freundes nicht unbeachtet bleiben werden. 3— Der eiteln Prahlerei des Sergeanten, der ſeine Abtheilung begleitete, verdankte Grahame ſeine zweite Gefangennehmung. In einer Dorf⸗ ſchenke, wo dieſe Perſon Halt machte, um ſeine veute einige Erfriſchungen genießen zu laſſen, und die Thaten zu ruͤhmen, die in dieſer Nacht vollfuͤhrt werden ſollten, ſaß ein Muſitant, der auf Mord und Brand ſeine Sackpfeife blies, allein kein Wort und keinen Blick von der militaͤriſchen Abtheilung, die Grahame nie wie⸗ der ſah, verlor. Wuͤthend, als er ſah, daß er zum zweitenmale Gefangener werden ſollte, kämpfte er gegen die ihn umgebende Menge,