Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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gut biſt⸗ denken, da du in ſo arger Geſäht vifene Liebſter!

Dennis nahm ihr Geld und kuͤßte ſie aber⸗ mals hoͤchſt zaͤrtlich, und mißachtete oder vergaß Wolfs Gegenwart, von der die arme Chaunette, die ein ſehr ſittſames Geſchoͤpf war, gar nichts wußte. Wie haͤtte ſie es dulden koͤnnen, daß ein fremdes Auge in ihr Herz geſchaut haͤtte, das oft und bitter gefuͤrchtet hatte, ihre Liebe werde nicht mehr geſchaͤzt und geſucht. Bei⸗ dieſer ungeheuchelten, unerwarteten und unge⸗ hofften Guͤte von Dennis Seite ſchien Leben und Tod in dem Buſen des armen Maͤdchens ſich zu begegnen und zu bekaͤmpfen; und einen Augenblick lang lehnte ſie ihr Geſicht auf die Bruſt ihres wankelmuͤthigen Bewunderers, und hauchte die einfachen Worte:Och, theurer Den⸗ nis! in Toͤnen ſeidenſthrft icher. Betruͤbniß und Zaͤrtlichkeit. Die arme Chaunette eilte fort nach ihrer Dachſtube, um zehn Minuten Ver⸗ ſäumniß an denjenigen Pflichten neben den Keſſeln und Toͤpfen von St. Peters Schluͤſſeln, die ſelbſt in der gefaͤhrlichſten Criſis ihres Schickſals nicht vernachlaͤßigt werden durften, einzubringen. Ich gebe Eliſabeth nach! dachte Wolf, in⸗