Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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Ei nicht doch, lieber Herr! Ein Glaͤschen

Sekt mit Wermuth verſetzt, iſt das beßte Traͤnk⸗ chen gegen Seuchengift, und in Wahrheit, die peſtilentialiſchen Miasmen ſind anjetzo ſehr reif in dem Dunſtkreiſe. Wir leben in einer gluͤcklichen Zeit, junger Mann, ſetzte er in dem Tone ernſten Spottes hinzu: und genießen viele Segnungen, die unſern Vaͤtern unbekannt waren. Da ſind hier zwei Oberherrn im Lande, der eine hat die Herrſchaft, der andre will ſie haben. Das ſind der guten Dinge genug. Aber wer noch mehr braucht, kann einen Koͤnig in jeder Burg finden, und wenn wir keine Regierung haben, ſo iſt's nicht weil's an Regierern fehlte. Ein Buͤrgerkrieg erquickt uns jedes Jahr und ſorgt dafuͤr, daß die Inwohner nicht aus Mangel an Nahrung umkommen. In gleicher Abſicht macht uns die Seuche einen Be⸗ ſuch, und die iſt das beßte Mittel, in einem Lande aufzuraͤumen, und juͤngere Bruͤder an die Stelle von aͤlteren zu bringen. Nun, Jedermann hat ſeinen Beruf. Die jungen Herrn mit den Degen an der Seite, wollen ringen, fechten und ſo weiter, mit irgend einem gewandten Gegner,