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uns erinnern, daß er noch nicht neunzehn Jahre alt war, und den groͤßten Theil ſeines Lebens im einſamen Schloſſe Avenel zugebracht hatte, aus⸗ 8 genommen die wenigen Stunden, die er in Edin⸗ burgh geweſen war, und ſeinen Aufenthalt in Lochleven, der aber wenig dazu gedient hatte, ſeine Bekanntſchaft mit der froͤhlichen Welt zu erweitern. Er eilte in ſeine Kammer und muſterte den anſtaͤndigen Kleidervorrath, womit man ihn, vermuthlich auf Befehl des Grafen von Murray, von Edinburgh aus verſorgt hatte. Bei der Koͤniginn hatte er zeither, nach ihrem Willen, Trauertracht, oder doch dunkelfarbige Kleider, getragen. Ihre Lage, ſagte ſie, erlaube keine froͤhlichere Tracht. Zu dem Feſte ſich ſchmuͤckend, waͤhlte er das munterſte Gewand, ein Scharlach⸗ kleid, mit Schlitzen von ſchwarzem Atlas, die koͤniglichen Farben Schottlands; er ringelte ſein langes Lockenhaar, ſchlang ſeine goldne Kette mit der Denkmuͤnze um einen Biberhut von der neuſten Form, und mit dem ſchoͤnen Schwerte, das auf eine ſo geheimnißvolle Art ihm zugekommen war und in einem geſtickten Wehrgehenke an ſeiner


