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allein ſichtbar, zu ſagen ſchien: Erinnere Dich, was zwiſchen uns vorgegangen iſt!
Roland erhielt ſeine letzten Weiſungen von der Edelfrau.„Es iſt heute eine Luſtbarkeit druͤben, ſprach ſie. Meines Sohnes Anſehen iſt noch nicht im Stande, dieſem alten Sauerteige der Thorheit Einhalt zu thun, den die katholiſchen Prieſter ganz in die Seelen der ſchotziſchen Bauern hinein geknetet haben. Ich befehle Dir nicht, davon abzuſtehen, das hieße nur, Deiner Thorheit eine Schlinge legen, oder Dich zur Falſchheit an⸗ fuͤhren; aber genieße dieſe Eitelkeiten mit Maaß, und ſieh ſie als Dinge an, welche Du bald aufzu⸗ geben und zu verachten lernen mußt. Unſer Diener in Kinroſſ, Lukas Lundin— Doctor nennt ſich der Narr— wird Dir ſagen, was Du wegen der Sache zu thun haſt, die ich Dir aufgetragen habe. Erinnere Dich, daß ich Dir vertraue, und zeige Dich alſo des Vertrauens werth.“
Wir koͤnnen uns nicht wundern, daß Rolands Herz hoch ſchlug von froher Hoffnung und Neugier bei dem Gedanken, auch nun den Freuden eines laͤndlichen Kirchweihfeſtes beizuwohnen, wenn wir


