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geſtritten. Da haͤttet Ihr ſie ſehen ſollen auf ihrem weißen Zelter, der mit ihr daher flog, als haͤtte er nur die Bluͤtenſpitzen des Heidekrautes beruͤhren wollen. Und wie ihre Stimme, ſo ſuͤß und lieblich, wie Droſſelſchlag, in unſer Jagd⸗ geſchrei und Pfeifen hinein klang! Wie die Edel⸗
leute alle ſich um ſie draͤngten, und jeder gluͤcklich war, der ein Wort, oder einen Blick von ihr gewann. Durch Sumpf und Pfuͤtzen ging's, und Hals und Beine wagten ſie, um das Lob eines kuͤhnen Reiters zu erlangen und einen Blick von dem ſtrahlenden Auge der lieben Koͤniginn zu ge⸗ winnen.. O wo ſie nun lebt, da wird ſie nicht viel von der Falkenbeiz zu ſehen kriegen.
Und wo iſt die arme Koͤniginn jetzt eingeſperrt? fragte Roland, mit lebhafter Theilnahme an dem Schickſale einer Frau, deren Schoͤnheit und An⸗ muth ſelbſt auf Woodcock's rohes Gemuͤth einen ſo tiefen Eindruck gemacht hatte.
Wo ſie eingeſperrt iſt? Nun, in einem Schloſſe im noͤrdlichen Schottland, heißt es. Ich weiß nicht, wo es iſt; denn ich, fuͤr mein Theil denke, es iſt nicht der Muͤhe werth, ſich uͤber etwas zu


