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bald treu und heimlich in ihre eigene Hand wirſt
bringen koͤnnen.“ Sie uͤbergab bei dieſen Worten dem Juͤnglinge
ein ſehr kleines Pakt, und empfahl ihm noch ein⸗ mahl, es auf das Sorgfaͤltigſte zu bewahren,
und es Niemanden ſehen zu laſſen, als allein Katharina Seyton, welche, wie ſie unnoͤthig erinnerte, jenes Maͤdchen ſei, das er Tags vorher
geſehen. Darauf gab fie ihm feierlich ihren Segen
und empfahl ihn Gottes Geleite. Es war etwas Geheimnißvolles in ihrem Weſen und Benehmen; aber es lag nicht in der
Stimmung des muntern Juͤnglings, viel Zeit damit zu verſchwenden, um ihre Meinung heraus zu gruͤbeln. Alles, was ihm bei ſeiner jetzigen
Reiſe klar vor Augen lag, verhieß ihm Vergnuͤgen und neue Genuͤſſe. Er freute ſich, daß er Edin⸗ burgh ſehen ſollte, um als Mann aufzutreten und die Knabenrolle abzugeben. Es entzuͤckte ihn der Gedanke, leicht eine Gelegenheit zu finden, Katha⸗ rina Seyton wiederzuſehen, deren feuriges Auge und lebhaftes Weſen einen ſo guͤnſtigen Eindruck auf ſeine Seele gemacht hatten. Dem unerfah⸗


