Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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Er mußte ſich indeß nicht wenig wundern,

daß ſeine Großmutter, bei allen ihren Glaubens⸗

vorurtheilen, ſich ſcheinbar auf die entgegen geſetzte Seite neigte, und ſo leicht zu ſeiner Ruͤckkehr in des Ritters Dienſte ihre Einwilligung gegeben hatte, und noch auffallender war ihm die geheimnißvolle Freude geweſen, womit ſie in der Abtei Abſchied von ihm nahm.Der Himmel waren ihre Worte bei dem Scheidekuſſe vollbringt ſeine Werke ſelbſt durch diejenigen unſrer Feinde, die ſich fuͤr die Staͤrkſten und Weiſeſten halten. Sei bereit, mein Sohn, zu handeln, wenn dein Glaube und dein Vaterland Dich rufen, und erinnere Dich, daß jedes irdiſche Band, welches Du knuͤpfen magſt, gegen die Bande, ſo Dich an jene binden, wie lockrer Flachs iſt gegen das ge⸗ drehte Tau. Haſt Du die Züge und die Geſtalt

des Fraͤuleins, Katharina Seyton, nicht vergeſſen?

Roland haͤtte verneinend antworten moͤgen, aber das Wort ſchien ihm in der Kehle ſtecken zu bleiben, und die Alte fuhr in ihren Ermahnungen fort.Du darfſt ſie nicht vergeſſen, mein Sohn, und hier geb' ich Dir ein Zeichen, das Du wohl