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edlen, mannhaften Geiſtes verrathen haſt. Ueber⸗ dieß wuͤrde es unedel fein, wenn man Dich, nach einer Erziehung, die Dich launiſch und heftig gemacht hat, dem Mangel, oder einer unſteten Lebensweiſe preisgeben wollte, eben weil Du die Empfindlichkeit und den Trotz bewieſen haſt, die aus deiner zu zaͤrtlichen Erziehung entſtanden ſind. Darum und um der Ehre meines Hauſes willen, bin ich entſchloſſen, Dich in meinem Gefolge zu behalten, bis ich Dich ehrenvoll unterbringen kann, wo ſich Dir eine ſchoͤne Ausſicht oͤffnet, deinen Weg durch die Welt zu machen, und dem Hauſe, das Dich auferzogen, Ehre zu bringen.“ Roland fand in des Ritters Worten etwas, das ſeinem Stolze ſchmeichelte, aber auch vieles, das, nach ſeiner Denkart, die Schmeichelei ver⸗ minderte. Eine innere Stimme ſagte ihm jedoch alsbald, daß er mit Dankbarkeit das Erbieten an⸗ nehmen muͤßte, welches der Gemahl ſeiner guͤtigen Beſchuͤtzerinn ihm machte, und ſein Bischen Klugheit ſah wohl ein, er wuͤrde im Gefolge des Ritters Halbert, der durch Weisheit, Muth und Einfluß ſo beruͤhmt war, ganz anders in der Welt auf⸗


