Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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ſchen, doch thut ihm nichts zu Leide. Und Ihr, ehrwuͤrdiger Bruder, geht mit euren Kameraden in eure Zellen, denn unſre Berathſchlagung hat geendet, wie alle Berathſchlagungen; jeder beſteht auf ſeinem Sinne, wie vorher. Fechten wir, ſo kommt Ihr und eure Vruͤder und die Kirche am Schlimmſten weg. Drum packt eure Siebenſachen zuſammen und geht.“ Der Laͤrm begann von Neuem; aber Pater

Ambroſius zoͤgerte noch, als waͤre er ungewiß ge⸗

weſen, ob ſeine Pflicht ihm gebiete, dem drohen⸗ den Sturme zu trotzen, oder ſich fuͤr einen beſſern Augenblick aufzuſparen. Der Spottabt bemerkte die Unentſchloſſenheit des frommen Vaters, und ſprach in einem naruͤrlichern und minder gezwun⸗ genen Tone, als er zeither hatte hoͤren laſſen: „Wir kamen hieher, lieber Herr, mehr zum Vergnuͤgen, als zum Unfug. Unſre Rinde iſt ſchlimmer, als der Kern, und vor allen Dingen, wollen wir Euch ſelber nichts zu Leide thun, dero⸗ wegen zieht Euch lieber zuruͤck, ſo lange das Spiel noch gut ſteht. Ein Falke laͤßt ſich nicht gut locken, wenn er einmahl in der Luft iſt, und