Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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ins Muͤhlenwehr. Wir wollen weder geiſtlichen, noch weltlichen Zank in unſerm Sprengel der Unvernunft.

Bei dieſen Worten erhob er ſeine Hand gegen die alte Frau, waͤhrend ſeine Gefaͤhrten ſchrien: „Sie werde gerichtet! gerichtet!“ und ſich an⸗ ſchickten, ſeine Abſicht zu unterſtuͤtzen. Ploͤtzlich aber wurde ſie vereitelt. Roland hatte mit Un⸗ willen den Beleidigungen zugeſehen, die ſein geiſt⸗ licher Lehrer erlitt, er war jedoch verſtaͤndig genug, zu erwaͤgen, daß er ihm keinen Beiſtand leiſten, wohl aber durch unwirkſame Einmiſchung die Sache nur ſchlimmer machen koͤnnte. Als er hin⸗ gegen ſeine alte Großmutter von perſoͤnlicher Ge⸗ waltthaͤtigkeit bedroht ſah, ließ er dem natuͤrlichen 3 Ungeſtuͤm ſeines Gemuͤthes freien Lauf, und vor⸗ tretend, ſtieß er ſeinen Dolch dem Abte der Un⸗ vernunft in den Leib, den der Streich augenblick⸗ lich niederſtreckte.

XIII.

Die Laͤrmer erhoben ein furchtbares Rachege⸗ ſchrei, als ſie ihre Luſtbarkeit ſo ſchrecklich geſtoͤrt