Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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nicht Frau Magdalena den Unwillen haͤtte ausbre⸗ chen laſſen, den ſie ſo lange unterdruͤckt hatte.

Ihr Spoͤtter und Ihr Belialsſoͤhne! ſprach ſie, gotteslaͤſterliche Ketzer und grauſame Wuͤthe⸗ riche——

Ruhig, Schweſter! fiel der Abt ein. Ich bitte und befehle es Euch. Laßt mich meine Pflicht thun und ſoͤrt mich nicht in meinem Amte.

Frau Magdalena aber fuhr fort, ihre Dro⸗ hungen heraus zu donnern im Nahmen der Paͤpſte und der Kirchenverſammlungen, und im Nahmen aller Heiligen, vom Erzengel Michael abwaͤrts.

Kameraden! ſprach der Abt der Unvernunft, dieſe gute Frau hat nicht ein einziges vernuͤnftiges Wort geſprochen, und koͤnnte in ſo fern vom Geſetze ausgenommen ſein, aber was ſie ſagte,

ſollte nach ihrer Meinung fuͤr Vernunft gelten, und wenn ſie nicht bekennt und verſichert, daß

alles, was ſie geſagt hat, Unſinn iſt, ſo ſoll's fuͤr vernuͤnftig gelten und ſie ſoll die Strafe unſeres Geſetzes erleiden. Derowegen, heilige Frau, Pil⸗ gerinn oder Aebtinn, oder was Du ſonſt ſein magſt, halt ein mit deiner Mummerei, oder Du kommſt

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