Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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ſich heulend an ſie mit ſeinen großen rauhen Pfoten. A

Ja, guter Wolf, ſprach ſie, du ſollſt auch belohnt werden fuͤr dein Tagewerk und ich will es dir gedenken, daß du dem ſchoͤnen Kinde das Leben gerettet haſt.

Der Hund aber war nicht ganz zufrieden mit der Aufmerkſamkeit, die er auf ſich zog. Er fuhr fort mit Heulen und Scharren, aber ſein ganz durchnaͤßtes zottiges Haar machte ſeine Schmei⸗ cheleien ſo laͤſtig, daß die Edelfrau endlich einem Dienſtboten, den er gern hatte, Befehl gab, den Hund aus dem Zimmer zu rufen. Wolf wider⸗ ſtand jeder Lockung, bis ſeine Herrinn ihm endlich mit unwilligem Tone hinaus zu gehen gebot, worauf er ſich zu dem Bette des halb erwachten Knaben wendete, ein tiefes wildes Geheul aus⸗ ſtieß und die Schnauze aufwerfend, die ganze Reihe ſeiner weißen ſcharfen Zaͤhne zeigte, und dann, ſich umdrehend, muͤrriſch dem Dienſt⸗ boten folgte.

Sonderbar, das Thier iſt ſo gut gegen Jeder⸗

mann, und zumahl den Kindern ſo beſonders Theil I. 2