Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Herrin fort eilend, den naͤchſten Punkt geſucht, wo er ſich ſicher in den See ſtuͤrzen konnte. Mit dem wunderbaren Naturtriebe, den dieſe edlen Thiere bei aͤhnlichen Gelegenheiten ſo oft zeigen, ſchwamm er gerade auf die Stelle, wo ſeine Hilfe noͤthig war, und des Knaben Unterkleid mit dem Maule faſſend, hielt er ihn uͤber dem Waſſer und ſchleppte ihn nach dem Dammwege. Das Boot, das einige Maͤnner los gemacht hatten, kam ihm entgegen und befreite ihn von ſeiner Laſt. Man landete mit dem lebloſen Knaben nahe am Eingange des Schloſſes, wo die Edelfrau mit einigen Zofen unruhig wartete, um dem Ungluͤcklichen Beiſtand zu leiſten.

Als man den Knaben ins Schloß getragen und auf ein Bett gelegt hatte, wurde jedes Mittel zur Wiederbelebung angewandt, das man in jenen Zeiten kannte, und der Geiſtliche, der einige aͤrztliche Kenntniſſe beſaß, anzugeben ver⸗ mochte. Eine Zeitlang war alles vergebens, und die Edelfrau bewachte mit unbeſchreiblichem Ernſte das bleiche Geſicht des ſchoͤnen Knaben. Er ſchien gegen zehn Jahre alt zu ſein. Seine