Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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tungen. Ihre Aeltern haben fuͤr ſie kaum die roheſte Nahrung, und ich, die ſie reichlich naͤhren koͤnnte, ich bin verurtheilt, nie von einem Kinde den Nahmen Mutter zu hoͤren!

Der Gedanke regte ſich in ihrem Herzen mit einer Bitterkeit, die dem Neide glich; ſo tief iſt der Wunſch, Nachkommen zu ſehen, der weib⸗ lichen Bruſt eingepflanzt. Sie preßte ihre Haͤnde zuſammen, und ſchien ſie zu ringen in dem troſt⸗ loſen Gefuͤhle, vom Himmel zu einer kinderloſen Gattin beſtimmt zu ſein. Ein großer Jagdhund, von der Windſpielart, naͤherte ſich ihr, und vielleicht von ihrer Gebehrde angezogen, leckte er ihre Haͤnde und druͤckte ſeinen Kopf daran. Er empfing dagegen die gewuͤnſchte Liebkoſung, aber ihre Traurigkeit blieb.Wolf! ſprach ſie, als haͤtte das Thier ihre Klagen verſtehen koͤnnen, du biſt gut und ſchoͤn, aber ach! die Liebe und Zuneigung, die ich gern geben moͤchte, iſt von hoͤherer Art, als daß ſie dir zufallen koͤnnte, und doch hab' ich dich recht lieb.

Und als ob ſie es haͤtte entſchuldigen wollen, daß ſie ihm einen Theil ihrer Aufmerkſamkeit