Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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durch Murray's Gunſt, wohl geeignet war, alle zu beſchuͤtzen und zu vertheidigen, die unter ſeinem

Branner wohnten.

Der einzige, aber faſt beſtaͤndige Gaſt im Schloſſe war der Geiſtliche, Heinrich Warden, der ſich jetzt dem ſchweren Geſchaͤfte, das den prote⸗ ſtantiſchen Geiſtlichen oblag, nicht mehr gewachſen fuͤhlte, und durch ſeinen Eifer ſo viele Anfuͤhrer und Haͤuptlinge beleidigt hatte, daß er ſich nur

in der wohl bewahrten Burg eines erprobten

Freundes ſicher glaubte. Er hoͤrte jedoch nicht auf, ſeiner Sache ſo eifrig mit der Feder zu die⸗ nen, als er es einſt mit ſeiner Zunge gethan, und war eben jetzt in einer bittern Fehde uͤber das Meßopfer mit dem ehrwuͤrdigen Euſtathius, Abte des Marienkloſters zu Kennaquhair. Bei Be⸗ ſchaͤftigungen dieſer Art war der gelehrte Herr nicht eben der anziehendſte Geſellſchafter einer einſamen Frau, und die Gegenwart des ernſten, finſtern, verſchloſſenen Mannes, der ſelten fuͤr etwas anders, als die Angelegenheiten ſeines Glaubens, Theilnahme zeigte, mußte eher die Duͤſterheit vermehren, die uͤber der Burg Avenet

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