Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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entfernt, wurde Halbert, den jetzt die Ritter⸗* wuͤrde ſchmuͤckte, immer aufgerufen, ſeinen Goͤn⸗ ner auf Kriegszuͤgen zu begleiten, oder gefaͤhr⸗ 4 liche Unternehmungen zu beſtehen, oder ihm bei bedenklichen Raͤnken, die an einem wenig gebildeten Hofe angezettelt wurden, mit ſeinem Ruthe bei⸗ zuſtehen. Er war oft und auf lange Zeit von ſeinem Schloſſe und ſeiner Gemahlin abweſend, und ſie fuͤhlte dieſe Trennungen deſto ſchmerzlicher, da keine Kinder ihr haͤusliches Gluͤck erhoͤhten.

Bei ſolchen Gelegenheiten lebte ſie faſt ganz abgeſchieden in den Mauern ihres Stammſchloſſes. Von Beſuchen bei den Nachbarn war damahl gar nicht die die Rede, auſſer etwa bei feierlichen Veranlaſſungen, und ſelbſt dann ſah man nur die naͤchſten Verwandten. Die Sippſchaft der Edelfrau von Avenel war ausgeſtorben, und die Frauen der nachbarlichen Burgherrn ließen es deutlich merken, daß ſie ihnen weniger die Erbin des Hauſes Avenel, als die Gattin eines Land⸗ 4 mannes war, des Sohnes eines Kloſterlehn⸗ mannes, den Murray's launiſche Gunſt ſo ſchnell erhoben hatte. Der Ahnenſtolz, der die Bruſt

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