Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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habt alſo ein Paar Stunden frei, Herr Edel⸗ knabe; die Spielleute ſtimmen ſchon, da das Schauſpiel zu Ende iſt, und wenn Ihr Luſt zu einem Taͤnzchen habt, wohlan, dort iſt der gruͤne Raſen und hier ſitzt eure Taͤnzerinn. Ich hoffe, Ihr werdet geſtehen, daß ich mich darauf verſtehe, Krankheiten zu erkennen, denn mit halbem Auge ſehe ich, was Euch fehlet, und habe Euch ein angenehmes Mittel vorge⸗ ſchrieben. Discernit sapiens res quas con- fundit asellus das heißt: Leichtlich ſon⸗ dert der weiſere Mann, was ein Eſel ver⸗ wirret. 1.

Roland hoͤrte kaum das Ende des Waih⸗ ſpruches, noch die Ermahnung des Doctors, huͤbſch in der Naͤhe zu bleiben, wenn ja der Fuhrmann ploͤtzlich, oder unerwartet fruͤh, ein⸗ treffen ſollte. Er war zu begierig, ſich von ſei⸗ nem gelehrten Geſellſchafter los zu machen und ſeine Neugierde uͤber die Unbekannte zu befrie⸗ digen; aber ſo eilig er ſich ihr auch naͤherte, er fand doch einen Augenblick Zeit zu uͤberlegen,

daß er ſie nicht gleich bei der erſten Begruͤßung Theil III. 2

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