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Blut der Glenallans vergiefsen. Dies Kind ist schon so gut als todt, und da Du und Therese allein wissen, daſs es lebt, so handelt jetzt, wie Ihr es gegen mich verantworten könnt.— Wä⸗ thend wandte sie sich von mir, und lieſs die Na- del in meiner Hand zurück. Hier ist sie! Diese Nadel und der Ring von Miſs Neville sind das Einzige, was ich von meinem schlecht erworbe- nen Gute aubbewahrt habe, und ich hatte mir viel erworben. Und treu hab' ich das Geheim- niſs bewahrt, und nicht um Coldes oder sonsti- gen Gewinnstes willen hätt' ich es verrathen.“
Mit der iangen, dürren Hand reichte sie hier- auf dem Lord Glenallan eine goldene Nadel, an der er noch im Geiste das Blut seines Kindes herabträufeln sahe.
Elende!“ rief der Graf,«Du hattest wirklich den Muth dazu bn
Ob ich ihn gehabt haben würde oder nicht, das weiſs ich nicht. Halb bewulstlos kehrte ich in meine Hütte zurück. Therese und das Kind waren verschwunden— Alles Lebende war fort, und der entseelte Leichnam allein zurückge- blieben.*
„Erfuhrst Du denn nie etwas von dem Schick- sal meines Kindes
«Blos vermuthen konnt' ich's. Ich hab' Euch Eurer Mutter Absicht entdeckt, und ich weiſs, Therese hatte eine teuflische Natur. Man sah sie


