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schen Blute vermählen— wär' es noch wie sonst, so könnt' ich sie in den Kerker von Glenallan werfen, und ihn in den Zwinger von Strathbon- nel sperren lassen. Aber die Zeiten sind vor- über, und die weiland von den Edlen des Lan- des ausgeübte Gewalt, die sie auch jetzt noch ausüben sollten, ist nun spitzfindigen Rechitsge- lehrten und ihren elenden Gehulfen anvertraut. Höre mich an, Elsbeth! Wenn Du Deines Va- ters Tochter bist, wie ich die des meinen, so hoff' ich schon Mittel zu finden, diese Vermäh- lung zu hintertreiben. Sie geht öfters an der
Klippe spazieren, welche über deine Wohnung
herabhängt, um nach dem Bodt ihres Geliebten zu schauen— Ihr wiſst wohl noch, Mylord, wie gern Ihr damals auf der Sce warett— Laſs ihn sie vierzig Faden tiefer ſinden, als er sie er- wartet!— Ja, bebt nur, und schaudert, und ringt die Hände— so gewilſs ich vor dem ein- zigen Wesen stehen werde, das ich je fürchtete — ol daſs ich es mehr gefürchtet hätte!— das waren Eurer Mutter eigene Worte. Was könnt' es mir auch nützen, wenn ich Euch belöge?— Aber ich wollte meine Hand nicht mit Blut be- flecken.— Darauf sagte sie: Bey der Religion unserer heiligen Kirche, sie sind überdies noch au nahe mit einander verwandt! Aber ich erwarte nichts anders, als dafs Beyde Ketzer und ungehorsame Verworfene werden! Damit


