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Nacht hinaus, zur Zeit der Gespensterstunde! Und ich selbst— bin ich nicht noch ein gröſserer Thor, daſs ich hier auf ihn warte?“
Unter diesen weisen Betrachtungen hüllte er sich dicht in seinen Mantel, und heftete seine Blicke auf den Mond; der durch dunkle Wolken hinzuwandeln schien, welche der Wind von Zeit zu Zeit über seine Scheibe hinwegtrieb. Der trübe und dämmernde Schimmer, der zwischen den flüchtigen Schatten hindurch fiel, warf ein seltsames Licht auf die geriefelten Bogen und spitzen Fenster des alten Gebäudes, so daſs man augenblicklich alle Umrisse genau unterscheiden konnte, und gleich darauf wieder Alles in eine dunkle, verworrene Masse zusammenflofs. Der kleine See wurde ebenfalls von den wechselnden Lichtstrahlen erhellt, und man sah, wie die Fluthen, vom Sturme bewegt, schäumend auf- braufsten, bis eine Wolke vor der Mondesscheibe wieder diesen Anblick dem Auge entzog, und das Ohr nur die dumpfe Brandung der Wellen an dem Ufer vernahm. Die Waldschlucht hallte von jedem Windstoſse, jedem Rauschen der Bäume wieder, womit diese dem Wirbelwinde antworteten. Diese Töne lösten sich endlich in ein mattes Aechzen auf, das fast dem Stöhnen eines erschöpften Verbrechers glich, der die er- sten Crade der Tortur ausgehalten hat. Der Aberglaube würde in diesen Tönen hinreichende


