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ſtaͤtigte er ſogar in ſeinem Todeskampfe; denn, aufgefordert, ein Zeichen von der Wahrbeit und Aufrichtigkeit ſeines Be⸗ kenntniſſes zu geben; nachdem er von der Leiter hinabgewor⸗ fen war, ſolle er dreimal mit den Haͤnden geklatſcht haben. Gleichwohl glaubten einige Perſonen immer noch, Sprot's Bekenntniſſe ſeyen Unwahrheiten, und die Briefe falſche Er⸗ dichtungen geweſen; allein es ſcheint eine große Unglaͤubig⸗ keit zu verrathen, an der Wahrheit eines Bekenntniſſes zu zweifeln, das den Mann, der es ablegte, an den Galgen. brachte, und ſeit einigen Jahren werden die von Sprot vor⸗ gebrachten Briefe von den beſten Richtern in ſolchen Dingen als aͤcht betrachtet. Wenn man ſie als ſolche anerkennt, ſo erhellt aus ihnen, daß der Zweck der Gowrie's Verſchwoͤrung der war, den Koͤnig Jacob zum Gefangenen in dem abgelege⸗ nen und unzugaͤnglichen Schloſſe Faſt⸗Caſtle zu machen, und ihn vielleicht endlich der Koͤnigin Eliſabeth auszuliefern.
Wir naͤhern uns jetzt dem Ende dieſer Sammlung von Erzaͤhlungen. Koͤnig Jacob VI. von Schottland heirathete die Tochter des Koͤnigs von Daͤnemark, mit Namen Anna von Daͤnnemark. Sie hatte eine Familie, die ſie dem engli⸗ ſchen Volke ſehr empfahl, das muͤde war, ſeine Krone von einem Weibe zum andern uͤbergehen zu ſehen, ohne irgend eine Ausſicht auf maͤnnliche Nachkommenſchaft. Die Eng⸗ laͤnder ſiengen daher an, ihre Augen auf Jakob, als den naͤch⸗ ſten Erben Koͤnig Heinrich's VII. und den rechtmaͤßigen Nach⸗ folger, falls Eliſabeth keinen Erben hinterlaſſen wuͤrde, zu werfen. Sie war jetzt alt, ihre Geſundheit peinlich verwun⸗ det durch den Dod ihres erſten Guͤnſtlings Eſſer. Man kann kaum ſagen, daß ſie nach ſeiner Hinrichtung ſich je ihrer Ge⸗ ſundheit oder Vernunft wieder erfreute. Sie ſaß auf einem Haufen voll Kiſſen, mit ihrem Finger in ihrem Munde, und,


