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heit zu wundern, als ſie ploͤtzlich durch einen Diener des Grafen von Gowrie die Nachricht erhielten, der Koͤnig ſey zu Pferd geſtiegen und habe ſich auf den Nuͤckweg nach Falk⸗ land begeben. Die Edelleute und Diener ſtuͤrzten in den Hofraum der Wohnung und forderten ihre Pferde. Der Graf von Gowrie trieb ſie zu gleicher Zeit zur Eile an. Run ſchlug ſich aber der Pfoͤrtner ins Mittel, und ſagte, der Koͤnig koͤnne das Haus nicht verlaſſen haben, da er noch nicht durch das Thor gegangen ſey, deſſen Schluͤſſel er habe. Gowrie auf der andern Seite nannte ihn einen Lügner, und beharrte darauf, daß der Koͤnig abgereist ſey.
Waͤhrend Jacobs Begleiter nicht wußten, was ſie denken ſollten, hoͤrten ſie eine halberſtickte Stimme aus dem Fenſter eines Thuͤrmchens uͤber ihren Koͤpfen rufen,—„Huͤlfe! Verraͤtherei! Hülfe! mein Lord von Mar!“ Sie bliekten em⸗ por und ſahen Jacobs Kopf in großer Anſtrengung durch das Fenſter blicken, waͤhrend man eine Hand ſeine Kehle um⸗ faſſen ſah, als ob ihn Jemand mit Gewalt zuruͤckzuziehen fuchte.
Die Erklaͤrung war wie folgt:— Der Koͤnig hatte, ſcheint es, als er allein bei dem bewaffneten Manne gelaſ⸗ ſen war, denſelben vermocht, das Gitterfenſter zu oͤffnen. Dieß war ſo eben geſchehen, als Alexander Ruthven wieder in das Chuͤrmchen trat. Schwoͤrend, der Koͤnig müſſe ffer⸗ ben, ergriff er ihn, und ſuchte ſeine Haͤnde gewaltſamerweife mit einem Strumpfbande zu knuͤpfen. Jakob widerſtand, zog Ruthven an das nunmehr offene Fenſter; und rief ſeinen Begleitern die obigen Worte zu. Sein Gefolge eilte ihm zu Huͤlfe. Der groͤßere Theil rannte nach der Haupttreppe, deſ⸗ ſen Türe ſie verſchloßen fanden, und die ſie alsbald einzu⸗ brechen ſuchten. Juzwiſchen entdechte ein Page des Königs,


