68 verwirkt haben wuͤrde. Die meiſten n zwar dieſem Einwurfe getrotzt ha⸗ e eines ſo bedeutenden Heeres, als öͤnnen, in die engliſche Graͤnze eingefallen ſeyn. Aber Jarkob war von Natur furchtſam und
daß das arme und durch innern
unkriegeriſch. Er wußte, Zwieſpalt zerriſſene Schottland, an und fuͤr ſich ſelbſt nicht im Stande war, es mit einem ſo reichen und eintraͤchtigen
Koͤnigreiche wie England aufzunehmen. Wenn Jakob auf der andern Seite ein Bündniß mit dem ſpaniſchen Monar⸗ chen ſchloß, ſo befuͤrchtete er, von dem reformirten Theile ſeiner Unterthanen verlaſſen zu werden; und zudem wußte er, daß Philipp don Spanien ſelbſt Anſpruch auf die Krone Eng⸗ lands machte; ſo daß er durch die Huͤlfe, die er dieſem Fuͤr⸗ ſten bei ſeinem beabſichtigten Einfalle geleiſtet haͤtte, der Er⸗ füllung ſeiner eigenen Hoffnung in Betreff der engliſchen Krone ein maͤchtiges Hinderniß in den Weg geſtellt haͤtte. Jakob legte daher nach und nach mildere Geſinnungen gegen die Koͤnigin Eliſabeth an den Tag, ſtellte ſich, als glaube er ihre Entſchuldigungen; und in kurzer Zeit ſtanden ſie auf einem ſo freundſchaftlichen Fuße, als je vor dem Dode der
unglücklichen Maria.
Jakob war jetzt im vollen Beſitze des ſchottiſchen Reichs, und zeigte ſich in einem ſo vortheilhaften oder noch vortheil⸗ hafteren Lichte, als in irgend einem ſpaͤtern Zeitpunkte ſei⸗ nes Lebens. Nach der Entfernung des elenden Jakob Ste⸗ wart aus ſeinen Rathsverſammlungen handelte er hauptſaͤch⸗ lich nach dem Rathe des Sir John Maitland, des Kanzlers, eines Bruders jenes Maitland von Lothringen, deſſen wir ſo oft erwaͤhnt haben. Er war ein kluger und guter Miniſter; und da es in Jakobs Natur, die eine ſonderbare Miſchung
nen Krieg mit Eliſabeth ſeiner Vorgaͤnger würder ben, und an der Spitz Schottland haͤtte aufbringen k
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