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nen verantwortlich machte; ſo daß wenn die Katholiken ſich, obſchon ohne Maria's Aufforderung oder ſogar gegen ihre Keigung, empoͤrten, ſie nichts deſtoweniger ihr Nachfolgerecht auf die Krone verlor, und ſogar ihr Leben verwirkte. Bloß der Eifer der Englaͤnder fuͤr die reformirte Religion und Eli⸗ ſabeth's perſoͤnliche Sicherheit konnte ſie bewogen haben, ihre Zuſtimmung zu einem ſo ungerechten und grauſamen Geſetze zu geben.
Dieſes Geſetz wurde im Jahre 1585 gegeben, und im folgenden Jahre fand man einen Vorwand, eine Anklage ge⸗ gen Martä darauf zu gruͤnden. Anton Babington, ein jun⸗ ger Edelmann, der Vermoͤgen und Talente beſaß, allein ein eifriger Katholik und ein fanatiſcher Enthuſiaſt fuͤr die Sache der Koͤnigin Maria war, hatte ſich mit fuͤnf entſchloſſenen Freunden und Anhaͤngern, die alle Leute von Stand waren, zu dem verzweifelten Unternehmen verbunden, die Koͤnigin Eliſabeth zu ermorden, und die Königin Maria in Freiheit zu ſetzen. Allein ihre Plane wurden Walſingham, dem be⸗ ruͤhmten Miniſter der Koͤnigin von England, im Geheimen verrathen. Man ließ ſie ihr Unternehmen ſo weit verfolgen, als man es fuͤr raͤthlich hielt, hierauf wurden ſie ergriffen, vor Gericht geſtellt, und hingerichtet.
Zunaͤchſt wurde beſchloſſen, Maria vor Gericht zu ſtel⸗ len, unter dem Vorwande, daß ſie Babington und ſeine Ge⸗ faͤhrten zu ihrem verzweifelten Unternehmen aufgemuntert ha⸗ be. Sie wurde aus dem Schloſſe Fotheringgay entfernt und unter die Aufſicht zweier Waͤchter, des Sir Amias Paulet und des Sir Drew Drury, geſtellt, von deren wohlbekann⸗
tem Haß gegen die katholiſche Religion man erwartete, daß
ſie geneigt ſeyn werden, ſie mit der aͤuſſerſten Strenge zu be⸗ handeln. Man erbrach ihr Privatgemach, ergriff und unter⸗
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