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Willen, nach einem einſamen, in die See hinausragenden Thurm, das ſchwarze Gewoͤlbe von Denure genannt, deſſen Ruinen noch ſichtbar ſind, führte. Er wurde einige Zeit lang guͤtig behandelt, als ihm aber ſeine Waffen und ſeine Diener genommen wurden, hatte er bald Urſache, ſich weni⸗ ger als einen befreundeten Gaſt, denn als einen Gefangenen zu betrachten, gegen den man irgend einen boͤſen Streich im Schilde fuͤhrte. Endlich ließ der Graf ſeinen Gaſt in ein beſonderes Zimmer bringen, in welchem, außer einem großen plumpen Bratroſte, unter welchem ein Holzkohlenfeuer brann⸗ te, kein anderes Geraͤth war.„Und nun, mein Lord Abt,“ ſagte der Graf von Caſſilis,„wollen Sie die Gefaͤlligkeit ha⸗ ben, dieſe Papiere zu unterzeichnen?“ Mit dieſen Worten legte er ihm Pachtbriefe und andere Papiere vor, die alle Laͤndereien der Abtei Croßraguel dem Grafen ſelbſt verliehen. Der Commendator weigerte ſich, das Eigenthum abzutreten, oder die Papiere zu unterzeichnen. Alsbald trat ein Haufen von Barbaren ein, die den ungluͤrklichen Mann ergriffen, ihm ſeine Kleider vom Leibe riſſen, und ihn auf die eiſernen
6 Sstaͤbe legten, wo ihn das darunter brennende Feuer verſeng⸗
ke, waͤhrend ſie ihn mit Oel begoſſen, wie eine Koͤchin das Fleiſch, das ſie auf einem Bratſpieße roͤſtet. Der arme Mann ſchrie jaͤmmerlich, und bat, ſie moͤchten ihn lieber augenblicklich toͤdten, als ihn dieſer langſamen Marter preis geben, und bot ſeine Boͤrſe mit dem Gelde, das ſie enthielt, jedem an, der ihm aus Barmherzigkeit eine Kugel durch den Kopf ſchießen wuͤrde. Endlich war er genoͤthigt, lieber zu unterſchreiben, was der Graf wuͤnſchte, als die unbeſchreib⸗ liche Qual noch laͤnger zu dulden. Als ihm die Briefe und Pachtyertraͤge uͤberreicht wurden, unterzeichnete er ſie mit ſelger halbverdorrten Hand, waͤhrend der Graf die ganze Zeit


