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cherweise säumte er so lange in dem Bierhause, zu erproben, ob das empfangne Geld gut sey, dafs, als er endlich in Fairyknowe anlangte, der wenige Verstand, mit dem die Natur ihn aus- gestattet, in Bier und Branntwein ertrunken war. Anstatt daher nach Lord Evandale zu gen, verlangte er Frau Margarethe zu sprechen, deren Name ihm geläufiger war. Da er nun nicht vor- gelassen ward, taumelte er fort, ohne den Brief abzugeben, Mortons Befehlen in dem einen Punkte hartnäckig treu, in welchem er wohl- gethan hätte, ihnen nicht zu gehorchen.
Wenig Augenblicke nachher trat Edithe in das Zimmer. Lord Evandale und sie sahen sich mit einer Verlegenheit wieder, die Frau Mar⸗ garethe, welche nur im Allgemeinen wuſste, dafs die Verbindung wegen ihrer Enkelin Un- päſslichkeit aufgeschoben worden war, der Ver- schämtheit einer Braut und eines Bräutigams zu- schrieb. Um beyden Zeit zur Fassung zu geben, fing sie an, mit Frau Emilien von sleichgültigen Gegenständen zu sprechen. Sogleich sagte Edithe, bleich wie der Tod und mehr murmelnd als flüsternd, zu Lord Evandale, sie wünsche mit ihm allein zu reden. Er bot ihr den Arm, und führte sie in das kleine Vorzimmer, welches, wie wir vorher erwähnt haben, an den Gesell- schaftssaal stiefs. Er leitete sie zu einem Stuhl,


