797 verpflichtet sind, es in den jetzigen Umständen derselben darbieten kann. Ich halte darauf, daſs junge Leute etwas zu sich nehmen, che sie aus- reiten, sey es nun zu ihrem Vergnügen, oder in Heirhiſenr das sagt' ich auch zu Seiner aller- heiligsten Majestät, als sie in Tillietudlem früh- stückten, im Jahr A= Gnade sechzehnhundert und ein und fünfzig; und seine allerheiligste Majestät geruhten mir zu antwonten, indem sie zu gleicher Zeit meine Gesundheit in einem Clase mit Rheinwein tranken: Frau Margarethe, Ihr redet gleich einem Holländischen Orakel!“ — Dies waren Seiner Majestät höchst eigne Worte, so daſs Eure Herrlichkeit urtheilen kann, ob ich mich nicht auf gutem Grund stütze, wenn ich junge Leute antreibe, etwas Ordent- liches zu sich zu nehmen.“
Man kann wohl denken, daſs manches Wort der guten Dame Lord Evandale entging, der nur nach Edithens leichten Schritten horchte. Seine Geistesabwesenheit kam ihm aber sehr theuer zu stehen; denn während die Hausfrau die freundliche Wirthin spielte, eine Rolle, in welcher sie sich gefiel und hervorthat, ward sie von Hans Gudyill unterbrochen, der mit der ge- wöhnlichen Redeusart, mit welcher ein Cerin- gerer der Dame vom Hause angekündigt wird, sagte:«Es wolle jemand mit Ihro Gnaden sprechen.*


