35 Folterwerkzeuges, nahm einen Hammer in die Hand, und stand in Erwartung weiterer Befehle.
Ein wohlgekleideter Mann, seines Standes ein Wunqdarzt, stellte sich auf die andere Seite des Gefangenen, entblöſste dessen Arm und legte seinen Daumen ihm auf den Puls, um die Folter nach den Kräften des Leidenden abmessen zu lassen.
Als diese Zurüstungen gemacht waren, wieder- holte der Vorsitzer des Rathes mit der nämlichen strengen Stimme die Frage:
«Wann und wo sahet Ihr zuletzt den Johann Balfour von Burley Po
Der Gefangene, statt zu antworten, richtete seine Augen gen Himmel, als flehe er um Kraft von oben, und murmelte einige Worte, wovon die letztern verständlich lauteten:«Du hast ge- sagt, Dein Volk soll willig seyn in den Tagen Deiner Macht!"
Der Herzog von Lauderdale bliekte rund herum in der Versammlung, und schien die Stimmen zu sammeln; darauf gab er, die stummen Zei- chen der Räthe deutend, dem Henker einen
ink, worauf dieser gleich mit dem Hammer niederfuhr, und, den Keil zwischen Knie und Eisenstiefel zwängend, dem Cemarterten die entsetzlichste Pein verursachte, wie die Gluth,


