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Befehle gegen die Kinder vom Voll Gottes. Er und Ihr steht beydé gleich tief unter mir, und dem Allmächtigen sey Dank, ich fürchte das nicht mehr, was er mir zufügen kann, als das, was Ihr befehlen könnt. Fleisch und Blut mögen erbeben unter den Leiden, zu denen Ihr mich verdammen könnt; die arme gebrechliche Natur mag Thränen vergieſsen, und einen Schrey des Schmerzes ausstofsen, aber ich hoffe zuversicht- lich, meine Seele ist festgeankert an den Felsen der Zeiten.“
„Thut was Eures Amtes ist,“ sprach der Herzog zum Henker.
Der Mann trat hervor, und fragte mit rauher, miſstönender Stimme, auf welche von des Ge- fangenen Clieder er zuerst seine Werkzeuge anwenden sollte?
Er mag selbst wählen,» antwortete der Herzog. Ich will ihm gern in allen billigen Dingen gefällig seyn.“
«Weil Ihr mir es überlafst," sprach der Ce- fangene, das rechte Bein ausstreckend,«so neh- met das Beste; ich opfere es gern der Sache, für welche ich leide.“ 3
Der Henker schlofs darauf, mit Hülfe der Henkersknechte, das Bein und Knie in den engen eisernen Stiefel, legte einen Keil von demselben Metall zwischen das Knie und den Rand des


