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auch nicht hintertreiben wollen. Aber erlaubt Euch Euer Glaube, durch solche unredliche und unmoralische Mittel zu werben P“
«Still,» erwiederte Macbriar, mit einiger Ver- legenheit;«nicht Dir steht es an, schwache Bekenner des Glaubens zu unterrichten, oder die Pflichten des Bundes zu bestimmen. Uebri- gens hast Du mehr der Sünde und des leidigen Abfalls eingestanden, als nöthig wäre, um Ver- derben über ein Heer zu bringen, und wäre es so zahlreich, als der Sand am Meere. Und es ist unser Endurtheil, daſs es uns nicht anheim gestellt ist, Dich ungefährdet und lebendig ziehen zu lassen, da die Vorsehung Dich in dem Augen- blick in unsere Hand gegeben hat, daſs wir beteten, wie der gottselige Josua:«Was sollen wir sagen, wenn Israel seinen Feinden den Rücken wendetbo— Da kamest Du, und wurdest uns überliefert, als wäre es durch das Loos, auf daſs Du Strafe erlittest als Einer, der da Thorheit gebracht hat in Israel. Darum höre auf meine Worte: Wir feyern heute den Sabbath, und unsere Hand soll nicht über Dich kommen und Dein Blut vergieſsen an diesem Tage. Aber wenn die zwölfte Stunde schlagen wird, so ist's ein Zeichen, dafs Deine Zeit abgelaufen ist. Benutze demalso die kurze Spanne, denn sie verfleucht schnell.— Ergreift den Gefangnen, meine Brü- der, und nehmt ihm sein Schwert!“
Der Befehl ward so unerwartet gegeben, und


