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alten Dame wendend, hinzu:«erlaubt mir, als Euer Sohn zu denken und, zu handeln, meine beste gnädige Frau! Als Euer Bruder, Edithe!“
Er sprach die letzten Worte seiner Rede mit einigem Nachdruck, als ob er fürchtete, die Besorgnisse wegen seinen Ansprüchen als Bewer- ber, möchten seine angebotenen Dienste dem Fräulein lästig machen. Sie war nicht unem- pfindlich gegen sein Zartgefühl, aber es war jetzt nicht Zeit, Gefühle auszutauschen.
«Wir rüsten uns zur Vertheidigung,“ antwor- tete Frau Margarethe mit vieler Würde. Mein Schwager hat den Befehl über unsere Besatzung iibernommen, und mit Cottes gnädigem Bey- stande wollen wir die Empörer so empfangen, wie sie es verdienen.“
«Wie gern,“ versetzte Evandale, wollt' ich an der Vertheidigung des Schlosses Antheil neh- men! Aber in meinem jetzigen Zustande würd' ich Euch nur eine Last seyn, ja, noch schlimmer; denn die Nachricht, dafſs ein Officier von der Leibwache im Schlosse sey, würde hinreichen, dafs diese Schurken Alles aufböten, zu seinem Besitz zu gelangen. Wenn sie es blos von den Hausgenossen vertheidigt finden, gehen sie viel- leicht nach Glasgow, che sie einen Sturm wagen.*
«Und könnt Ihr so klein von uns denken, sagte Edithe, mit dem edeln Ausbruche des Ge- fühls, das die Frauen so oft verrathen„ und das


