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zu seiner Aufnahme geöflnet, und Lord Evandale nitt in den Schlofshof, so durch Blutverlust er- schöpft, dafs er nicht ohne Beystand abzusteigen vermochte. Als er, auf einen Diener gelehnt, in die Halle trat, schricen die Damen auf vor ¹ Verwunderung und Schrecken; denn, bleich wie der Tod, von Blut befleckt, die Uniform be- schmutzt und zerrissen, das Haar wild und ver- wirrt, glich er cher einem Gespenste, als einem. lebenden Wesen. Aber ihr nächster Ausruf war der Ausdruck der Freude uber sein Entkommen. Cott sey Dank,“ rief Frau Margarethe, daſs Ihr hier und gerettet seyd aus den Händen der plutdürstigen Mörder, die so manchen treuen Diener des Königs niedergehauen haben!** Colt sey Dank, daſs Ihr hier seyd, und in Sicherheit, setzte Edithe hinzu.«Wir haben das Schlimmste gefürchtet. Aber Ihr seyd ver- wundet, und ich besorge, wir haben nur wenig Mittel, Euch beyzustehen.“ «Meine Wunden sind nur Schwerthiebe,“ ant-
wortete der junge Lord, indem er sich auf einen Sessel niedersetzte.«Der Schmerz ist nicht der
Rede werth, und ohne den Blutverlust würde ich mich kaum erschöpft fühlen. Aber es war nicht meine Absicht, durch meine Schwäche Eure Gefahr und Noth zu vermehren, sondern FEuch zu helfen, wo möglich. Was kann ich für Euch thunb— Erlaubt mir, fügte er, sich zu der


