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nicht so leicht verwischt, und trug nicht wenig dazu bey, ihren Freund zu dem Entschlusse zu bestimmen, ins Ausland zu gehn, wie wir bereits erzählt haben.
Der Besuch, den er von Edithen während seiner Cefangenschaft erhielt, die tiefe und innige Theil- nahme, die er sie für sein Schicksal hatte aus- sprechen hören, hätten schon an sich seinen Arg- wohn verscheuchen sollen; aber erfindrisch, sich selbst zu quälen, überredete er sich, auch dies könne auf Rechnung ihrer alten Freundschaft, oder einer flüchtigen Neigung geschrieben werden, welche bald den Umständen, dem Dringen ihrer Freunde, dem Befehle ihrer Grofsmutter, und Lord Eyandales Ausdauer weichen würde.
Und was ist Schuld,“ sagte er,«dafs ich nicht aufstehen kann, wie ein Mann, um meine An- sprüche auf sie zu verfechten, che ich mich so um sie betrügen lasse? Was anders, als diese fluchwürdige Gewaltherrschaft, die zu gleicher Zeit unsern Leib, unsern Geist, unser Gut und unsern Willen zu Crunde richtetb Und einem dieser hochadlichen Henkersknechte der drücken- den Zwingherrschaft soll ich meine Ansprüche auf Edithen abtreten? Nein, beym Himmel, das will ich nicht!— Es ist mir eine gerechte Strafe,
dafs ich todt seyn konnte für die verletzten Volks-
rechte, daſs ich nun mit Kränkungen heimgesucht


