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Ihr in dieses Gefängniſs? Was kann gethan wer- den? Kann mein Oheim, der Euch so hoch schätzt, hann Euer eigner Verwandter Milnwood Euch nicht nützlich seyn? Gibt's kein Mittel? Und was für einen Ausgang kann das haben b
„
Sey er, welcher er wolle,“ antwortete Hein- rich, indem er sich von Neuem der Hand be- mächtigte, die vorhin sich ihm entzogen, nun aber in der seinen ruhen blieb: sey er, welcher er wolle, mir ist dieses Ereigniſs von diesem Augenblick an das glücklichste cines lästigen Le- bens. Euch, meine Edithe— verzeiht, ich sollte Euch mein Fräulein nennen, aber das Unglück hat seine Vorrechte— Euch verdanke ich die wenigen seligen Momente, die ein finsteres Da- seyn erhellen; und wenn ich jetzt es von mir werfen muſs, so wird die Erinnerung an dieses Glück mein Trost in der letzten Leidensstunde seyn.“
«Aber ist's denn wirklich so, Herr Morton? Seyd Ihr, der sich so wenig in diese unseligen Streitigkeiten mischte, nun plötzlich so tief Aen verwickelt worden, daſs nichts Ceringeres a 8——
Sie stockte, unvermögend das Wort auszu- sprechen, das folgen sollte. «Nichts Geringeres, als mein Leben, wollt Ihr
sagen by erwiederte Morton mit ruhigem, aber 71. 0


