1 19¹
war eine unschmackhafte Schüssel, weder ge- backen noch gekocht, noch kalt zu essen.“(Mit dieser witzigen Bemerkung hatte er seine Paral- lele vollendet, und fing nun, wie ein geschickter Ingenieur, einen Zickzack an, um sich dem Ti- sche mehr und mehr zu nähern.) Seht, Herr, jemehr die gnädige Frau schrie: Burgunder für seine GCnaden! alten Burgunder! vom besten Burgunder! vom Neun und dreyfsiger— je mehr dachte ich bey mir selbst: der Henker hole den Tropfen, der in seine Kehle flieſst, ehe ich weiſs, was er für Grundsätze hat. So lange kann er sich mit Sekt und anderm Weine begnügen! Nein, nein, Ihr Herren, so lange ich Keller- meister im Schlosse Tillietudlem bin, stehe ich dafür, dafs keine treulose und verdächtige Per- sonen in unsern Vorrathskammern oben auf seyn sollen. Aber find' ich einen redlichen Freund des Königs und seiner Sache, und einer ge- mälſsigten bischöflichen Verfassung; find' ich einen Mann, sag' ich, der'’s mit Kirche und Krone treulich hält, wie ich bey meines Herrn Leben, während Montrose's Zeiten— da ist nichts in dem Keller, das ich für ihn zu gut hielte.“
Unterdessen hatte er sich in dem belagerten Platze festgesetzt, oder mit andern Worten, sei- nen Stuhl dicht an den Tisch gerückt.
Und nun, Herr Franz Stuart von Bothwell,


