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besten Wein aus dem Keller zu holen, und seinen Gast durch jenes verführerische Beyspiel munter zu machen, was beym Trinken mehr als Vorschrift gilt. Der alte Gudyill gesellte sich bald zu einer Gesellschaft, welche so sehr nach * seinem Geschmacke war, gerade wie David im zweyten Theile Heinrichs des Vierten sich in die Bachanalien seines Herrn, des Richters Shallow, mischt. Er lief in den Keller, nicht ohne Ge- fahr, den Hals zu brechen, um ein geheimes Behältniſs zu plündern, das, wie er sich rühmte, nur ihm allein bekannt war, und das nie, wäh- rend seiner Amtsführung, einem andern, als einem wahren Königsfreunde, eine Flasche her- gegeben hatte. «Als der Herzog hier speiste,“ sagte er, in- dem er sich, weil Bothwells Stammbaum ihn etwas furchtsam machte, in einiger Entfernung von dem Tische niedersetzte, bey jedem Absatz seiner Rede aber eine halbe Elle näher rückte. —„Ja, da wollte meine gnädige Prau durchaus eine Flasche Burgunder haben.(Hier rückte er seinen Stubl etwas vor.) Aber ich weiſs nicht, wie es kam, Herr Stuart, ich traute ihm nicht! Ich argwohnte, er möchte wohl nicht der Regie- rung so ergeben seyn, als er glauben machen wollte; der Familie ist nicht zu trauen. Ja, der alte Herzog Jakob verlor das Herz, eche er den Kopf verlor; und die Worcester-Geschichte


