Teil eines Werkes 
38. Bändchen, Der Alterthümler : Roman in vier Theilen : 1. Theil (1823) The antiquary
Entstehung
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bensmitteln und Futter geben, was sich im Schlosse findet.— Wartet! Sagt meiner Kam- merfrau, sie solle mir meinen schwarzen Schleyer und Mantel bringen. Ich will selber herunter gehen und sie empfangen; man kann ihnen nicht zu viel Achtung erzeigen in Zeiten, wo sie so viel thun für des Königs Ansehn. Und hört, Gudyill, Hannchen Dennison soll sich schnell in Putz werfen, und vor meiner Nichte und mir hergehn; die drey andern Mägde gehn hinter uns. Sagt auch meiner Nichte, sie möchte gleich zu mir kommen!“

In vollem Anzuge und nach ihrer Anordnung begleitet, schritt Frau Margarethe nun mit adli- chem Anstand und groſser Würde in den Hof zhres Schlosses. Der Wachtmeister Bothwell gruſste die ernste, ehrwürdige Hausfrau mit einer Sicherheit, die etwas von dem leichten, sorg- losen Benehmen der Wüstlinge zur Zeit Karls des Zweyten hatte, und gar nichts von dem rohen und linkischen Wesen eines Dragoner-Wacht-

meisters verrieth. Seine Sprache auch, wie seine

Sitten, schienen sich für diese Zeit und Gele- genheit zu verfeinern; indessen hatte er wirklich auch in dem Wechsel eines abentheuerlichen und ruchlosen Lebens, bisweilen einen Umgang gehabt, der besser zu seiner Abkunft, als zu seiner gegenwärtigen Stellung pafste. Auf die Frage der Dame Margarethe, ob sie ihm und

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