Teil eines Werkes 
38. Bändchen, Der Alterthümler : Roman in vier Theilen : 1. Theil (1823) The antiquary
Entstehung
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„Den Henker auch!“ erwiederte Bothwell leise; aseht Ihr denn nicht ein, dafs es besser ist, sie bleibt, wo sie ist, so lange wir einen so ehren- werthen Bürgen, so eine Goldquelle hier haben, wie den Herrn Morton von Milnwood, der ihre Vergehungen büfsen kann? Lafst nur die Alte immerhin was Neues aushecken; die ist zu zähe, als daſs mit ihr selbst was anzufangen wäre.— Nun,“ setzte er laut hinzu,«noch einmal ge- trunken! Milnwood und sein Haus, und ein baldiges frohes Wiedersehn!— Was wohl nicht so weit entfernt seyn wird, wenn er solch fana- tisches Volk bey sich behält.“

Er befahl darauf seinen Leuten aufzusitzen, und nabm das beste Pferd aus Milnwoods Stall für des Königs Dienst, den Gefangenen wegzu- schaffen. Frau Wilson packte ihrem jungen Herrn für seine gezwungene Reise mit weinenden Augen ein kleines Bündel, und während sie ge- schäftig hin und her ging, fand sie Gelegenheit, von den Uebrigen unbemerkt ihm etwas Geld in die Hand zu stecken. Bothwell und die Reiter hielten sonst Wort, und liefsen es nicht an Höf- lichkeit fehlen. Sie banden den Gefangenen nicht, sondern beguigten sich, sein Pferd in die Mitte zu nehmen. Unter fröhlichem Gelächter ritten sie nun von dannen, und liefsen in Miln- woods Hause groſse Verwirrung zurück. Der alte Merr, durch den Verlust seines Neflen und die