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lichen Gesetze der Höflichkeit durchaus verlang- ten. Sie hörte gleichgültig auf die Schmeiche- leyen, die ihr gesagt wurden, von denen freylich auch die Meisten langweilig genug ausſielen, obwohl sie mit Fleifs aus den mühseligen und dickleibigen Romanen Calprenedes und der Scuderi entlehnt worden waren, die Spiegel feiner Sitte, vor denen die Jugend der damaligen Zeit sich gar gern schmückte, bis die Thorheit den Ballast über Bord warf, und ihre ungeheuren Schiffe, solche, zum Beyspiel, wie die Romane Cyrus, Cleopatra u. s. w., mit kleinen Schnell- seglern vertauschte, die so wenig Wasser brau- chen, oder, um deutlicher zu sprechen, so wenig Zeit wegnehmen, als das kleine Fahrzeug, auf welchem der geneigte Leser sich jetzt einzu- schiffen gewagt. Es stand übrigens in den Sternen geschrieben, daſs Fräulein Editha nicht bis zum Schlufs des Tages diesen Gleichmuth behaupten sollte.


