Teil eines Werkes 
38. Bändchen, Der Alterthümler : Roman in vier Theilen : 1. Theil (1823) The antiquary
Entstehung
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Den folgenden Tag nahm ich Abschied von dem Alten, der durch die ungewöhnliche Theil- nahme, mit der ich seine Bekanntschaft suchte, und seinen Erzählungen zuhörte, geriihrt schien. Nachdem er nicht ohne Mühe sein altes weiſses Pferd bestiegen, nahm er mich bey der Hand und sagte:«Der Segen des Herrn sey mit Euch, junger Mann! Meine Stunden sind wie die Aehren des Spätherbstes, und Eure Tage sind noch im Frühling; und doch mögt Ihr leicht noch vor mir niedergelegt werden in den Speicher des Todes, denn seine Sichel mähet die Saat oft, che sie reif ist; und auf Euren Wangen ist eine Farbe, die, wie die Rosenknospe, häuſig dient, den WMurm der Zerstörung zu bergen. Deswegen ar- peitet, als einer, der da nicht weiſs, wann sein Meister ruft. Und wenn es mir zu Theil wird, mach dicsem Dorfe zurückzukommen, nachdem Ihr hingegangen seyd in Eure cigentliche Hei- math, dann sollen diese alten, welken Hände Euch einen Gedächtnifsstein setzen, dafs Euer Name nicht aussterbe unter dem Volke.“

Ich dankte dem Alten für seine freundliche Absicht, und die Vorstellung, daſs ich bald in den Fall kommen könnte, seiner Gefälligkeit zu bedurfen, entlockte mir einen Seufzer, der jedoch weniger der Klage, als der Ergebung galt. Aber 3 obwohl er, nach aller menschlichen Wahrschein- lichkeit, nicht irrte, indem er voraussetzte, daſs