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19 anschürte, das die künftigen Ceschlechter ermah- nen sollte, ihre Religion bis auf das Blut zu vertheidigen.
Auf allen seinen Wanderungen schien der Greis niemals irgend eines Beystandes durch Geld zu bedürfen, noch einen zu empfangen. Es ist wahr, er brauchte äusserst wenig, denn wohin er auch kam, fand er eine Wohnung bereit in dem Hause irgend eines Cameronianers*) von seiner eignen Sekte, oder von andern frommen Leuten. Diese Gastfreundlichkeit, die ihm mit Ehrfurcht gewährt ward, vergalt er stets, indem er die Grabsteine(wenn es deren dort gab), die
den Angehörigen oder Vorfahren des Wirthes ge- setzt waren, ausbesserte.
Der Umstand, daſs man den Wanderer ge-
wöhnlich in den Ringmauern irgend eines Dorf-
kirchhofes sah, stets mit so frommem Tagewerk
beschäftigt, oder mitten in den Haiden, über den einsamen Crabstein gebeugt, den Kiebitz und Nachtraben aufscheuchend durch das Klingen des Meiſsels und Schlägels, sein altes weifses Roſs neben ihm grasend, erwarb ihm, von sei-
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*) Von dem Stifter der Sekte„Archibald Cameron, so Benannt. Dieser war der Erste, der sich von den- jenigen Dresbyterianern absonderte, welche die Iu-. dulgenz angenommen hatten, die Karl II. zur Be.
* stätigung des Supremats in Kirchensachen ertheilte.


