1 94 Dousterswivel, auf zwiefache Weise durch die
Furcht vor dem Bösen und durch Sir Arthurs Ent-
rüstung in die Enge getrieben, spielte seine Rolle
als Geisterbeschwörer herzlich schlecht; denn er
konnte es nicht zu dem Grade von Selbstvertrauen
bringen, der zur Täuschung seines Gefähnten er-
forderlich war. Er rollte indeſs die Augen, mur-
melte einige Deutsche Beschwörungsformeln, ver-
zerrte das Gesicht, wiewohl dies mehr aus innerer
Angst geschah, als in der Absicht zu betrügen, und begab sich zuletzt in eine Ecke des Gebäudes,
wo ein platter Stein auf dem Boden lag, dem das Bild eines bewaffneten Kriegers in knieender Stel- lung eingegraben war.
„llier!“ murmelte er Sir Arthur zu, hier— hier ist er, Cott sey uns gnädig!"
Sir Arthur, der, nachdem der erste Anfall von abergläubischer Furcht vorüber war, alle seine Kräfte aufgeboten zu haben schien, um das Aben- theuer zu dem erwünschten Ende zu bringen, lei- stete dem Adepten treulich Beystand, den Stein umzuwälzen, welches dann vermittelst eines He- bels und der vereinten Anstrengung von beyden Seiten gelang. Kein übernatürliches Licht brach indefs aus der Erde hervor, um den Schatz zu be- zeichnen; auch war nicht das Mindeste von Gei- stern, mochten sie der Erd' oder der Hölle an- gehören, zu schauen. Als indeſs Dousterswivel mit Zittern und Beben einige Steine weggeräumt hatte, und einige Schaufeln Erde herauswarf—


