Teil eines Werkes 
35. Bändchen, Die Presbyterianer : dritte der Erzählungen meines Wirths : 2. Theil (1823) Old mortality
Entstehung
Einzelbild herunterladen

19²

doch,* fuhr er nach einer kleinen Pause fort, es wurde besser seyn, wenn wir bey Tage lassen Sie uns lieber jetzt gehen!*

Elender Betrüger! sagte der Baronet, in dem durch diese Aeusserung ein Verdacht rege ward, der selbst seine Furcht besiegte, und der mit dem Gefühle der Verzweiflung zusammenhing, das sich wegen der Ahnung seines bevorstehenden Ruins seiner bemächtigte. Ihr gauklerischer Marktschreyer! dies ist nur ein Kunstgriff, um Euch von der Erfüllung Eures Versprechens los- zumachen Ihr habt Euch dergleichen Kunst- griſſe schon öfters bedient. Aber beym Hlimmel! ich will in dieser Nacht dasjenige erfahren, wor- auf ich hoffte, als ich mich von Euch zu meinem Verderben bethören liefs. Fangt an! Mag Teufel oder Hexe kommen den Schatz sollt Ihr mir zeigen, oder gerade heraus bekennen, dafs Ihr ein Schurke und Betrüger seyd, oder ich schwör's Euch zu, als ein verzweifelnder und zu Crunde gerichteter Mann: ich will Euch an einen Ort senden, wo Ihr Geister genug schen sollt!

Der Schatzgräber, der aus Furcht vor den über- natürlichen Wesen, von denen er sich hier um- ringt glaubte, und für sein Leben zugleich zitterte,

das der Willkühr eines Verzweifelnden blosge- stellt war, stotterte die Worte hervor: Aber, ich bitte Sie, bester Herr, das ist keine gute Be- handlung bedenken Sie, daſs die Geister*