Teil eines Werkes 
34. Bändchen, Die Presbyterianer : dritte der Erzählungen meines Wirths : 1. Theil (1823) Tales of my landlord
Entstehung
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von meines Cleichen eine Banknote wechselte, wer zum Henker würde wohl so thöricht seyn, mir noch ein Allmosen zu geben. Wie ein Lauf- feuer würd' es sich schnell durch's ganze Land verbreiten, dafs Adam so was gethan hätte, und wenn er sich das Herz aus dem Leibe stöhnte, Niemand würd' ihm einen Knochen reichen.*

So kann ich denn gar nichts für Euch thund* sagte Isabella.

O ja. Ich komme immer, mir mein Allmo- sen bey Euch zu holen, wie sonst, und ein Bis- chen Schnupftaback, wenn's mir gerade fehlt, und Ihr könnt auch mit dem Polizeydiener spre- chen, daſs er bey mir ein Auge zudrückt; der gibt dann vielleicht auch dem Müller Nethersta- nes ein gut Wort, daſs er den groſsen Hund an die Kette legt. Aber schlagen soll er das arme Thier nicht thut es doch nur seine Schuldig- keit, wenn es einen Bettler anbellt. Und dann hätt' ich noch was zu sagen aber Ihr werdet's am Ende für sehr dreist halten, wenn unser eins davon spricht.* 2

Was ist es, Adam? Wenn's Euch betrifft, so will ich's, falls es in meiner Macht steht, gerne thun.*

Es betrifft Euch selbst, und steht in Purer Macht. Ich mufs nur damit herausrücken. Ihr seyd so ein liebes, junges Fräulein, und gut,